Havelquellreich
 
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Friedrichsfelde




Friedrichsfelde entstand Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Teilung des Gutes Ankershagen. Bis 1945 war Friedrichsfelde ein reines Gutsdorf und wurde dann bei der Bodenreform aufgeteilt. Im ehemaligen Gutshaus von Friedrichsfelde ist heute eine Informationsstelle und der Sitz des Bürgermeisters untergebracht.
Nur wenige Schritte vom Gutshaus entfernt kann der Besucher sein Auto auf einem Parkplatz abstellen.

Zum Gutshaus gehört ein Landschaftspark mit sehr alten Eichen und Buchen. Auch eine mehr als 200 Jahre alte Eibe wächst im Park. Der Besucher findet im Park Bänke zum Ausruhen, einen Teich und einen Steingrill für Selbstversorger.
Im Jahr 2000 wurde ein Sichtungsgarten mit Freilandfuchsien angelegt. Dort soll überprüft werden, welche Fuchsiensorten unter den Bedingungen des mecklenburgischen Binnenlands überwintern und für eine Freilandkultur empfohlen werden können.

Gleichsam vor der Haustür von Friedrichsfelde beginnt der Müritz-Nationalpark. Deshalb hat die Gemeinde hier einen Eingangsbereich für den Nationalpark eingerichtet, der 1999 eröffnet wurde. In der dazugehörigen Informationsstelle können sich die Besucher über Land und Leute, die Umgebung, die Wander- und Bademöglichkeiten und anderes informieren.

In unmittelbarer Nähe findet der Besucher auch einen restaurierten Eiskeller, wo noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts die Besitzer das Fleisch aufbewahrten und mit Eis, das im Winter von den umliegenden Seen gewonnen wurde, auch im Sommer frisch hielten.

Vom Gutshaus aus hat der Wanderer etwa 500 Meter Weg durch eine ehrwürdige Kastanienallee zurückzulegen, bis er mitten in einem Hügelzug den Nationalpark erreicht. Ganz am Anfang des Nationalparkes befindet sich der Warensberg. Dort ist die Stelle, wo der Sage nach vor mehr als 400 Jahren der Schäfer Johann den mecklenburgischen Herzog vor seinem Herrn, dem Henning Holstein, gewarnt hat und dafür lebend gebraten wurde.




 



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