Havelquellreich
 
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Bornhof




Bornhof ist ein kleines Dorf am Bornsee. Durch seine Lage war Bornhof schon in der Vorzeit ein sehr günstiger Siedlungsplatz. Darauf verweisen z.B. die in der Nähe liegenden Hügelgräber.
In den umliegenden Wäldern gibt es viel Wild und der große See ist reich an Fischen.
Die ersten Nachrichten über eine Besiedlung in neuerer Zeit stammen aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, als hier eine Meierei eingerichtet wurde.

Anfang des 19. Jahrhunderts verlegte der Gutsherr von Ankershagen die letzten drei Bauernhöfe aus Ankershagen in die Meierei Bornhof mit den ärmsten Böden des Gutsbezirkes.

Von touristischem Interesse ist in Bornhof unter anderem ein Reiterhof, auf dem Pferde zur Pension aufgenommen und Mitglieder des hiesigen Reitvereins ausgebildet werden.

Ganz in der Nähe, in Freidorf, lädt der sehr schön gelegene Schulbauernhof "Paradies" zum Besuch ein. Hier werden Wildpferde, Abkömmlinge der legendären Tarpans, gezüchtet und an manchen Tagen Brot im eigenen Backofen gebacken. Der Besucher kann von hier "Eigenbackt Brot" mitnehmen.

Besonders reizvoll ist die Landschaft um Bornhof durch die Lage unmittelbar am Bornsee, der zwischen den Hügeln der Pommerschen Endmoräne und dem großen Bockseer Sandplateau eingebettet liegt.

Der Bornsee bildet die ursprüngliche Havelquelle und ist der erste See in der langen Kette der Havelseen. Er wird von unterirdischen Wasserzuflüssen gespeist.
Unweit des Bornsees führt ein Landweg vorbei, der inzwischen als Havelradweg auch zentraler Wanderweg ist. Von hier aus hat der Wanderer immer wieder einen herrlichen Ausblick auf den Bornsee und auf den Ort Bornhof.

Nördlich von Bornhof verläuft ein uralter Weg von Ankershagen durch den Wald des Nationalparkes und weiter auf dem Hochplateau der Endmoräne nach Klockow.
Es wird vermutet, daß der Weg ursprünglich ein Teil der uralten wendischen Handelsstraße von Hamburg über Stettin nach Jomsburg (Vineta) war, die dann noch weiter nach Osten führte.




 



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